{"id":354,"date":"2016-11-26T11:21:19","date_gmt":"2016-11-26T11:21:19","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tecks.de\/?p=354"},"modified":"2017-02-26T11:22:20","modified_gmt":"2017-02-26T11:22:20","slug":"osterreich-familienzeit-und-kinderbetreuungsgeld","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tecks.de\/?p=354","title":{"rendered":"\u00d6sterreich &#8211; Familienzeit und Kinderbetreuungsgeld"},"content":{"rendered":"<div class=\"news news-single\">\n<div class=\"article\">\n<div class=\"content content_news\">\n<div class=\"news-text-wrap\">\n<p><b>Familienzeitbonus\/Familienzeit<\/b><br \/>\nAb 01.03.2017 tritt das Familienzeitbonusgesetz in Kraft. Dieses sieht eine finanzielle Unterst\u00fctzung (=Familienzeitbonus) f\u00fcr V\u00e4ter vor, die anl\u00e4sslich der Geburt ihres Kindes, ihre Erwerbst\u00e4tigkeit unterbrechen.<br \/>\nAnspruchsberechtigt sind V\u00e4ter, welche sich in Familienzeit befinden und weitere Voraussetzungen (bspw. Lebensmittelpunkt in \u00d6sterreich) erf\u00fcllen.<br \/>\nUnter Familienzeit versteht man einen Zeitraum von 28 bis 31 Tagen innerhalb von 91 Tagen ab der Geburt, in dem der Vater s\u00e4mtliche Erwerbst\u00e4tigkeiten vor\u00fcbergehend einstellt. Nach Beendigung der Unterbrechung muss dieselbe Erwerbst\u00e4tigkeit wieder aufgenommen werden.<br \/>\nDas Familienzeitbonusgesetz regelt ausschlie\u00dflich einen sozialrechtlichen Anspruch des Vaters gegen\u00fcber der Gebietskrankenkasse auf den Bonus. Es sind daher keine arbeitsrechtlichen Regelungen im Gesetz (bspw. Meldefristen, Anrechnung auf Dienstzeiten etc.) enthalten. Das hei\u00dft, dass der Dienstnehmer keinen Rechtsanspruch auf Familienzeit hat. F\u00fcr die Inanspruchnahme von Familienzeit bedarf es vielmehr der Zustimmung des Arbeitgebers. Da \u201enormaler\u201c Urlaub keine Unterbrechung der Erwerbst\u00e4tigkeit ist, m\u00fcsste zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer ein unbezahlter Urlaub (Karenzierung) vereinbart werden.<br \/>\nDer Familienzeitbonus betr\u00e4gt \u20ac 22,60\/Tag. Der Arbeitnehmer erh\u00e4lt kein Entgelt vom Arbeitgeber.<br \/>\n<b>Kinderbetreuungsgeldkonto<\/b><br \/>\nEbenfalls mit 01.03.2017 treten die \u00c4nderungen bez\u00fcglich des Kinderbetreuungsgeldes in Kraft. Anstelle des Pauschal-Systems wird ein Kinderbetreuungsgeld-Konto eingef\u00fchrt. Das einkommensabh\u00e4ngige Kinderbetreuungsgeld bleibt weiterhin bestehen.<br \/>\nBeim Kinderbetreuungsgeld-Konto gibt es eine Grundvariante: Dabei besteht ein Anspruch auf Kinderbetreuungsgeld in der H\u00f6he von \u20ac 33,88 pro Tag f\u00fcr die Dauer von bis zu 365 Tagen ab der Geburt.<br \/>\nInnerhalb eines Zeitraumes von 365 und 851 Tagen kann die Bezugsdauer frei gew\u00e4hlt werden (verl\u00e4ngerte Variante). Je l\u00e4nger die Anspruchsdauer gew\u00e4hlt wird, desto niedriger ist der Tagesbetrag.<br \/>\nBeziehen die Eltern das Kinderbetreuungsgeld in ann\u00e4hernd gleichen Teilen (60:40) geb\u00fchrt eine Einmalzahlung (=Partnerschaftsbonus) iHv \u20ac 500 pro Elternteil.<\/p>\n<\/div>\n<p>Quelle: huebner &amp; huebner<\/p>\n<\/div>\n<\/div>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Familienzeitbonus\/Familienzeit Ab 01.03.2017 tritt das Familienzeitbonusgesetz in Kraft. Dieses sieht eine finanzielle Unterst\u00fctzung (=Familienzeitbonus) f\u00fcr V\u00e4ter vor, die anl\u00e4sslich der Geburt ihres Kindes, ihre Erwerbst\u00e4tigkeit unterbrechen. Anspruchsberechtigt sind V\u00e4ter, welche sich in Familienzeit befinden und weitere Voraussetzungen (bspw. Lebensmittelpunkt in \u00d6sterreich) erf\u00fcllen. 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