{"id":375,"date":"2016-12-16T13:12:26","date_gmt":"2016-12-16T13:12:26","guid":{"rendered":"http:\/\/www.tecks.de\/?p=375"},"modified":"2018-01-10T13:15:46","modified_gmt":"2018-01-10T13:15:46","slug":"onboarding-leitfaden-die-goldenen-regeln","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.tecks.de\/?p=375","title":{"rendered":"Onboarding Leitfaden: Die goldenen Regeln"},"content":{"rendered":"<p>Nach dem <strong>Recruiting<\/strong> ist vor dem <strong>Onboarding<\/strong>: Ist ein neues Talent f\u00fcr eine offene Stelle gefunden, dreht sich im n\u00e4chsten Schritt alles um ein erfolgreiches <strong>Onboarding<\/strong>. Was alles dazu geh\u00f6rt und was dabei zu beachten ist\u2026\u00a0<span id=\"more-4812\"><\/span><\/p>\n<p><span style=\"text-decoration: underline;\">Onboarding: Was ist das? Eine Definition.<\/span><\/p>\n<p>Onboarding ist eine\u00a0Abk\u00fcrzung der\u00a0amerikanisch-englischen Phrase\u00a0\u201c<span lang=\"en\" xml:lang=\"en\"><em>taking on board\u201d<\/em>, also\u00a0<\/span>An-Bord-Nehmen. Als\u00a0Onboarding wird\u00a0im <strong>Personalmanagement<\/strong> der Prozess beschrieben, der\u00a0die Aufnahme neuer Mitarbeiter in eine Organisation oder Firma umfasst. \u00a0Hierbei sollen individuelle\u00a0<strong>Eingliederungma\u00dfnahmen<\/strong>\u00a0eine schnelle Integration eines Talents in das Unternehmen\u00a0f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3><strong>Der Onboarding Prozess<\/strong><\/h3>\n<p>Die Relevanz f\u00fcr ein gelingendes Onboarding nimmt zu. Denn der <strong>Fachkr\u00e4ftemangel<\/strong> und der <strong>demographische Wandel<\/strong> machen es Unternehmen immer schwerer, die passenden Talente zu finden. Insofern verschlingt der Recruiting Prozess inzwischen mehr monet\u00e4re Ressourcen als noch vor ein paar Jahren.<\/p>\n<p>Ein guter Onboarding Prozess tr\u00e4gt dazu bei, dass sich das jeweilige Talent schnell wohlf\u00fchlt, schnell eingearbeitet ist und hoffentlich dank einer guten <strong>Willkommens- und Unternehmenskultur<\/strong> lange bleibt. Das verhindert die Entstehung weiterer Kosten durch ein fr\u00fchzeitiges Abspringen des Talents.<\/p>\n<p><strong>Warum ist onboarding wichtig?<\/strong><\/p>\n<p>Damit die Onboarding Phase reibungslos verl\u00e4uft, ist es notwendig, systematisch vorzugehen. Hierzu sollten sich Personalverantwortliche die verschiedenen Phasen des\u00a0Onboarding Prozesses vergegenw\u00e4rtigen. Das sind:<\/p>\n<p>\u2013 Vorbereitung<\/p>\n<p>\u2013 Orientierung<\/p>\n<p>\u2013 Integration<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h3>Die Phasen im Onboarding:<\/h3>\n<h3><span style=\"color: #ff0000;\">Die Vorbereitung<\/span><\/h3>\n<p>Ein professionelles Onboarding steht und f\u00e4llt mit einer guten\u00a0<strong>Vorbereitungsphase<\/strong>. Bevor der neue Mitarbeiter seine Stelle an seinem ersten Arbeitstag antritt, sollte seitens\u00a0HR alles geregelt sein, damit dieser von Anfang an den Eindruck hat, dass sich der Arbeitgeber um ihn k\u00fcmmert.<\/p>\n<p>Genau genommen sollte\u00a0das Onboarding sogar schon <strong>vor dem ersten eigentlichen Arbeitstag<\/strong> starten. HR kann dem Mitarbeiter bereits vorab wichtige Informationen zusenden\u00a0\u2013 etwa das <strong>Leitbild<\/strong>, die <strong>Vision<\/strong>, die <strong>Ziele<\/strong> und die <strong>Weiterentwicklungsm\u00f6glichkeiten<\/strong> innerhalb des Unternehmens.<\/p>\n<p>Auch Informationen\u00a0\u00fcber den <strong>zuk\u00fcnftigen Arbeitsbereich<\/strong> geh\u00f6ren dazu: <strong>Struktur<\/strong>, <strong>Ansprechpartner<\/strong>, <strong>Aufgabenbereiche<\/strong>. Das r\u00e4umt dem angehenden Arbeitnehmer die M\u00f6glichkeit ein, sich angemessen auf den Eintritt ins Unternehmen vorzubereiten und sich im Falle offener Fragen noch einmal an den zust\u00e4ndigen\u00a0HR-Verantwortlichen wenden zu k\u00f6nnen. Au\u00dferdem sollte in dieser Zeit auch der formale Kram geregelt werden: <strong>Kontoverbindung<\/strong>, <strong>Krankenkassenbescheinigung<\/strong> etc. So kann sich der Arbeitnehmer gleich ab dem ersten Tag voll und ganz auf seine Arbeit konzentrieren.<\/p>\n<p>HR sollte au\u00dferdem mit dem Linienvorgesetzten vorab einen ersten <strong>Einarbeitungsplan<\/strong> erstellen und einen Kollegen bestimmten, der dem \u201cNeuen\u201d im Unternehmen als <strong>\u201cBuddy\u201d<\/strong> zur Seite steht. An ihn kann er sich jederzeit mit\u00a0offenen Fragen wenden, die die Abl\u00e4ufe in der Organisation betreffen:<\/p>\n<p>\u2013 Wie ist die Meetingkultur?<\/p>\n<p>\u2013 Wo finde ich Getr\u00e4nke?<\/p>\n<p>\u2013 Wo ist die Kantine?<\/p>\n<p>\u2013 Wie ist der typische Tagesablauf?<\/p>\n<p>\u2013 An wen kann ich mich wenden, wenn die IT streikt?<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus sollte der\u00a0Arbeitsplatz eingerichtet sein, wenn der neue Mitarbeiter an seinem ersten Tag erscheint: Telefon, Telefonnummer, E-Mail-Account, IT-Berechtigungen, Rechner, Schl\u00fcssel, Namensschilder und Visitenkarten sollten bereit stehen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Die Orientierung<\/strong><\/span><\/p>\n<p>In der ersten\u00a0Phase am neuen Arbeitsplatz sollte der Mitarbeiter die n\u00f6tige Zeit bekommen, sich in dem Unternehmen zurechtzufinden. Anfangs wird er genug damit zu tun haben, die Abl\u00e4ufe, Prozesse und Kollegen kennenzulernen. Hierin sollten Personalverantwortliche und F\u00fchrungskr\u00e4fte den neuen Mitarbeiter bestm\u00f6glich unterst\u00fctzen.<\/p>\n<p>Den Anfang macht eine herzliche <strong>Begr\u00fc\u00dfung<\/strong> mit einem kleinen <strong>Willkommensgeschenk<\/strong>. Dann folgt eine kleine <strong>Unternehmensf\u00fchrung<\/strong>, um den Neuank\u00f6mmling mit den\u00a0Kollegen bekannt zu machen. In dieser Phase\u00a0lernt er auch seinen\u00a0Paten oder Buddy kennen.<\/p>\n<p>Dann kommt\u00a0nach und nach der <strong>Einarbeitungsprozess<\/strong> ins Rollen. Dieser beinhaltet ein\u00a0Gespr\u00e4ch mit dem Vorgesetzten, das Kennenlernen des Arbeitsplatzes und eine Erkl\u00e4rung der\u00a0Arbeitsabl\u00e4ufe und T\u00e4tigkeiten. Letztes kann der Chef oder besser noch ein direktes Teammitglied machen, mit dem der neue Kollege k\u00fcnftig zusammenarbeiten wird. So lernt man sich gleich ein bisschen kennen und kann sich in Ruhe beschnuppern.<\/p>\n<p>Da es m\u00fchsam ist, alle\u00a0Informationen\u00a0zu protokollieren, ist eine Mappe mit <strong>Leitf\u00e4den<\/strong>, der <strong>Stellenbeschreibung<\/strong> und einer <strong>Systembeschreibung<\/strong> sinnvoll. Hier kann der neue Kollege alles Gelernte noch einmal in Ruhe nachlesen. Ist das geschafft, kann der Kollege die ersten Schritte im Unternehmen machen und erste Aufgaben eigenst\u00e4ndig bearbeiten.<\/p>\n<p>Sinnvoll ist es jedoch, dem neuen Teammitglied nach und nach einen besseren \u00dcberblick \u00fcber die <strong>Gesamtorganisation<\/strong> zu vermitteln. Zum Beispiel durch ein mehrt\u00e4giges <strong>New Hire Training<\/strong>, in dem das Talent auch die anderen Abteilungen, deren Aufgaben und Ziele genauer kennenlernt. Auch Informationen \u00fcber Produkte und Dienstleistungen sollten nicht zu kurz kommen.<\/p>\n<p>Parallel dazu sollte sich der Aufgabenkreis sukzessive erweitern, den der neue Kollege eigenst\u00e4ndig bearbeiten kann. Nun ist es auch an der Zeit f\u00fcr erste <strong>Lenkungsgespr\u00e4che<\/strong> mit dem\u00a0Vorgesetzten, um gegenseitige Erwartungen zu kl\u00e4ren.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0000;\"><strong>Die Integration<\/strong><\/span><\/p>\n<p>Nach den ersten drei Monaten ist der Mitarbeiter so weit eingearbeitet, dass nun die <strong>Integrationsphase<\/strong>\u00a0beginnen kann. Hier geht es darum, das Talent noch fester ins Unternehmensgef\u00fcge zu\u00a0integrieren. Das gelingt einerseits, indem der Mitarbeiter zunehmend st\u00e4rker die <strong>Initiative bei der\u00a0Umsetzung von Aufgaben<\/strong> ergreift.\u00a0So f\u00fchlt er sich mehr und mehr als vollwertiges Teammitglied.\u00a0Andererseits geht es darum, ihn dabei zu unterst\u00fctzen, seine Position im <strong>Teamgef\u00fcge<\/strong> und im Unternehmen zu finden, zu festigen und auszubauen.<\/p>\n<p>Gezielte <strong>Teambuilding-Ma\u00dfnahmen<\/strong> k\u00f6nnen hier einen wertvollen Beitrag leisten. Aber auch die gezielte Integration\u00a0in abteilungs\u00fcbergreifende Arbeitsgruppen und Projekte. Um die Kollegen besser kennenzulernen, sind \u00fcberdies\u00a0Angebote zum beruflichen Netzwerken sinnvoll: Das kann der informelle Austausch in der Kaffeek\u00fcche sein bis hin zum Chat im Corporate Social Network sein.<\/p>\n<p>Um festzustellen, ob sich der Mitarbeiter wohlf\u00fchlt oder ob es Probleme gibt, die einer L\u00f6sung bed\u00fcrfen, sollte er weiterhin in regelm\u00e4\u00dfigen Abst\u00e4nden vom Vorgesetzten zum <strong>Feedbackgespr\u00e4ch<\/strong> eingeladen werden. Es ist wichtig, in dieser Phase des Onboardings am Ball zu bleiben.<\/p>\n<p>Denn: Noch k\u00f6nnen Probleme beseitigt werden. Schleifen diese sich aber erst einmal ein, ist es m\u00f6glicherweise zu sp\u00e4t und der Mitarbeiter springt wieder ab, weil er sich im Unternehmen nicht angenommen f\u00fchlt. Fazit: Es gibt viele M\u00f6glichkeiten, um einen Mitarbeiter von sich zu begeistern. Unternehmen m\u00fcssen sie nur nutzen!!<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Quelle:\u00a0https:\/\/stellenpakete.de<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach dem Recruiting ist vor dem Onboarding: Ist ein neues Talent f\u00fcr eine offene Stelle gefunden, dreht sich im n\u00e4chsten Schritt alles um ein erfolgreiches Onboarding. Was alles dazu geh\u00f6rt und was dabei zu beachten ist\u2026\u00a0 Onboarding: Was ist das? Eine Definition. Onboarding ist eine\u00a0Abk\u00fcrzung der\u00a0amerikanisch-englischen Phrase\u00a0\u201ctaking on board\u201d, also\u00a0An-Bord-Nehmen. 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